Katherina Heissenhuber: "There will be no blood"
„There will be no blood” ist ein Solo-Theaterstück, das zwischen autobiografischen Erfahrungen, Infotainment sowie gesellschaftlichen Aspekten von Menstruation, Menopause und Alter changiert.
Der Abend gestaltet sich als bunter, humorvoller Ritt durch vielfältige Erzählweisen. Er beginnt mit dem Schrecken über die erste Monatsblutung und der damit einhergehenden distanzierten Haltung zum eigenen Körper. Anschließend richtet sich der Blick auf das durch die Kirche geprägte Frauenbild und weitet sich zu einem spielerisch angelegten Info-Dance über das Thema Menstruation. Auch die Frage „Will ich einmal Mutter sein?” wird aufgegriffen und in unterschiedlichen Facetten durchgespielt.
Doch was geschieht, wenn sich mitten im alltäglichen Wahnsinn das Thema Menopause einschleicht und das Gefühl, im eigenen Leben angekommen zu sein, ins Wanken bringt? Mit einer Flut an Informationen versucht die Protagonistin, dieser neuen Situation Herr zu werden und der kommenden Lebensphase eigenverantwortlich auf ihre Weise zu begegnen.
Katharina Heißenhuber ist klassische Sängerin und Schauspielerin, hat in Zürich studiert und arbeitet seit ihrem ersten Engagement freischaffend, unter anderem am Schauspielhaus Zürich, am Theater der Altmark, am Theater an der Rott sowie am Staatstheater Wiesbaden, wo diese Performance ihre Vorpremiere hatte. In „There will be no blood” bringt sie all ihre Talente zum Einsatz. So entsteht ein Abend, der für Zuschauer:innen aller Geschlechter kurzweilig und informativ ist und dazu anregt, über eigene Erfahrungen und mögliche Spielräume nachzudenken. Auch wenn vor allem weibliche Körpervorgänge im Mittelpunkt stehen, schlägt die Performance eine Brücke zu Themen von allgemeiner Relevanz, wie Gesundheitsversorgung, Wirtschaft und gesellschaftliches Miteinander.
Die Crew hinter der Darstellerin besteht aus Jessica Schultheis und Nora Bussenius (Regie und Dramaturgie), die als erfahrene Theatermacherinnen im gesamten deutschsprachigen Raum auf und hinter der Bühne tätig sind. Die Ausstattung verantwortet Dea Bejleri (Staatstheater Wiesbaden), die Musik stammt in Teilen vom Schweizer Komponisten Stefan Kägi.
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