Kirche St. Anna
Die Kirche St. Anna in Fahrenzhausen fällt bereits von außen durch ihre markante orangefarbene Ziegelbauweise ins Auge. Der heutige Kirchenbau entstand im Jahr 1859 nach den Plänen des Münchner Architekten Beyschlag und ist der heiligen Anna geweiht. Als Filialkirche der Pfarrei Jarzt gehört sie zu den wenigen vollständig erhaltenen neugotischen Kirchen im ländlichen Raum der Diözese München und Freising.
Der einschiffig wirkende Ziegelbau ist durch klare neugotische Formen geprägt. Das dreijochige Langhaus schließt unmittelbar an den Chor an, der in drei Seiten ausgebildet ist. Die Verwendung der sichtbaren Ziegel verleiht dem Kirchengebäude seinen charakteristischen warmen Farbton und unterscheidet es deutlich von vielen anderen Sakralbauten der Region.
Besonders interessant ist der weitgehend unveränderte Erhaltungszustand der Kirche. Dadurch vermittelt St. Anna bis heute einen authentischen Eindruck neugotischer Kirchenarchitektur des 19. Jahrhunderts und macht die Entwicklung des Kirchenbaus in der ländlichen Region erlebbar.
Die Kirche liegt im Ortsbereich von Fahrenzhausen und ist mit dem Auto sowie mit dem Fahrrad erreichbar. Aufgrund der historischen Bausubstanz können einzelne Bereiche für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nur eingeschränkt zugänglich sein.
Ein Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch Fahrenzhausen und der Erkundung der umliegenden Landschaft des Ampertals verbinden.
Kontakt
Adresse
Kirche St. Anna
Ampertal 14
85777 Fahrenzhausen
Verwaltungsadresse
Pfarrverband Fahrenzhausen Haimhausen
Hauptstr. 17
85777 Fahrenzhausen